Mit einer Torte gratulieren Gerd Muhle (l.), Ute Buchheim und Hardy Vormittag (r.) Bürgermeister Andreas Sunder zum einstimmigen Votum der drei Unterstützerparteien. Bild: Vredenburg

Sunder mit Traumergebnis nominiert

Presseartikel aus „Die Glocke“ vom 25. Januar 2018
von Brigitte Vredenburg

„Wir können alle froh sein, dass Andreas Sunder diesen Job noch einmal machen möchte. Das ist nicht selbstverständlich“, erklärte FWG-Vorsitzende Dr. Ute Buchheim mit Verweis auf den vorzeitig ausgestiegenen CDU-Bewerber. Das Amt sei ein Knochenjob, der nicht immer nur Spaß mache. Ein Verwaltungschef habe Verantwortung zu tragen und benötige einen breiten Rücken. „Da muss man einiges aushalten können. Deshalb finden wir es toll, dass Andreas Sunder sich wieder zur Wahl stellt.“

FWG-Chefin Dr. Ute Buchheim räumte am Freitag aber auch ein: „Wir sind froh, dass es Andreas Sunder mit uns aushält, dem bunten Haufen der FWG, der es ihm auch nicht immer leicht macht. In den Fraktionssitzungen geht es manchmal zu wie im Tollhaus.“ Sunder konterte augenzwinkernd: „Wenn ich denn mal bei der CDU bin, werde ich da fast schon freundlicher empfangen.“

„Unsere Entscheidung vor sechs Jahren, gemeinsam einen Kandidaten aufzustellen, war richtig. Auch wenn es manchmal geknirscht hat, haben wir immer vertrauensvoll zusammengearbeitet“, bilanzierte SPD-Chef Gerd Muhle bei der Versammlung im Heimathaus. Grünen-Vorsitzender Hardy Vormittag sieht das ebenso: „Es ist klasse gelaufen in den vergangenen Jahren“. Nur ein Punkt sei aktuell noch zu klären: die Realisierung des GEG-Recyclinghofs.